Thomas Bruggisser in den Vorstand der FGZ
Veränderung erfordert einen offenen Blick, Mut und Initiative. Ich stehe ein für einen lustvollen und kreativen Weg, den Wandel voranzutreiben. Die Vielfalt der Ideen und die Offenheit für unterschiedliche Lösungen stärken das Miteinander – den Kern einer lebendigen Genossenschaft. In diesem Sinne kandidiere ich für einen Sitz im Vorstand der Familienheim-Genossenschaft Zürich.
Thomas Bruggisser
- Geboren 1971
- Seit 2012 wohnhaft in der FGZ
- Seit 2023 Vertrauensperson in der FGZ
- Vater von drei Kindern (19, 17 und 14)
- Geschieden, lebt mit Partnerin und ihren Kindern (16 und 12) in einem Reiheneinfamilienhaus.
- Grafiker, selbständig seit meinem Lehrabschluss. Eine Zeit lang Geschäftsführer eines Verlags. Aktuell Prüfungsexperte Grafikerin/Grafiker EFZ.
- Diverse Vorstandstätigkeiten (Selbstverwaltetes Wohnen: Hausverein Josefstrasse 10 und 12, Bildung: Kunstunterricht an der K&S Zürich, und Sport: Orientierungslaufverein).
- Mitgliedschaft und Engagement in der Wohnbaugenossenschaft FAB-A, Biel.
interessiert
Lustvolle Diskussionen – offen, klar und interessiert – führen immer zu besseren Ergebnissen. Verbesserungen sind möglich, wenn wir die unterschiedlichen Perspektiven verstehen wollen, damit die Schwarmintelligenz zum Tragen kommt. Lösungen widerspiegeln die Art und Weise, wie sie entwickelt wurden. Wenn sie mit Weitsicht und Freude entwickelt wurden, werden sie auch mit Freude gelebt.
hartnäckig
Mich fasziniert der Entscheidungsprozess, bis die Ideen zusammenpassen und funktionieren. Der erste Gedanke ist selten der geniale Wurf. Tragfähige Lösungen sind Entwicklungen im Team – intelligent, sorgfältig und effektiv –, die das gewünschte Ergebnis bringen. Dafür ist eine gesunde Portion Hartnäckigkeit von allen Seiten wichtig.
loyal
Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis für eine kreative Zusammenarbeit. Mit den Werten der 100-jährigen Familienheim-Genossenschaft Zürich kann ich mich gut identifizieren. Ich richte meine Haltung danach aus und vertrete die Ziele der FGZ nach innen und aussen.
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Hundert Jahre sind genug – jetzt wird alles anders!
Nach 100 Jahren stellen sich in der FGZ Fragen: «Wie definieren wir Familie heute?», «Wie wollen wir für die Zukunft bauen?» oder «Wie möchten wir uns als Genossenschafterinnen und Genossenschafter organisieren?». Es geht um Herausforderungen beim Planen und Bauen und es geht um unser Selbstverständnis, wie wir den Wandel mit Freude und Kreativität gestalten können. Dies erfordert eine offene und von gegenseitigem Interesse geprägte Genossenschaftskultur. Das ehrenamtliche Engagement muss gestärkt werden und es braucht Raum und Zeit für Gespräche. – Erst das Engagement macht aus Mieterinnen und Mietern Genossenschafterinnen und Genossenschafter.
Vorstand und Verwaltung im Wechselspiel
Die Verwaltung macht mir einen regelrecht entfesselten Eindruck. Der Vorstand sollte seinen Einfluss auf die Verwaltung geltend machen und kann sich nicht ausschliesslich auf die strategische Position zurückziehen. Der Vorstand vertritt gegenüber der Verwaltung die Anliegen der Genossenschafterinnen und Genossenschafter. Insbesondere für wirklich günstiges Wohnen, tatsächlich ökologisches Bauen und für die Entwicklung von Projekten, die das Gemeinschaftliche und die Mitbestimmung fördern und unterstützen.
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Planen und bauen für die Zukunft
Jede Zeit wirft ihre Fragen auf. Wir sollten uns den gesellschaftlichen Veränderungen gegenüber öffnen und den Anspruch an tatsächlich ökologisches Bauen und Sanieren bei weiterhin sehr tiefen Mietzinsen mit aller Kraft hochhalten. Das erfordert Kreativität und eine kritische Auseinandersetzung mit der landläufigen Praxis der Bau- und Immobilienwirtschaft. Wie kann das gehen und was ist mir wichtig?
Ökologisch und gleichzeitig günstig bauen
Gebäude verursachen 40% des weltweiten CO2-Ausstosses, in der Schweiz ist es rund ein Drittel. Die FGZ muss ökologisch und gleichzeitig günstig bauen. Mit dem Gebäudetyp E, der für einfaches und experimentelles Bauen steht, sind Normen in Erarbeitung, die auf Komfortnormen weitgehend verzichten, um ökologisches Bauen auch günstig zu machen. Der Gebäudetyp E ist für das genossenschaftliche Bauen attraktiv und ich möchte, dass sich die FGZ an der aktuellen Diskussion mit handfesten Projekten beteiligt und damit früh von den neuen Lösungen profitiert.
Punktuell verdichten
Das Verdichtungsziel kann durch punktuelle Verdichtung in den bestehenden Siedlungen erreicht werden. Dabei schlage ich vor, an spezifischen Orten Gebäude zu erweitern oder zu ersetzen, mit dem Ziel, lokal eine hohe Dichte zu erreichen. Solche punktuellen Verdichtungen lassen bauliche und soziale Experimente zu und tragen zu einer starken Identität bei. Mit neuen Bauformen, wie dem zirkulären und reversiblen Bauen sowie der Verwendung unkonventioneller, ökologischer Baustoffe, möchte ich, dass wir in der FGZ punktuell Pionierleistungen erbringen.
Zurückhaltend sanieren
Der Gebäudebestand bietet eine der besten Ausgangslagen zum Erreichen der Klimaziele. Die sorgfältige, zurückhaltende und schrittweise Sanierung nach dem Prinzip der lernenden Planung ermöglicht die sozialverträgliche Transformation und reagiert auf das Vorgefundene sowie die Erfahrungen im Sanierungsprozess. Innerhalb der einzelnen Siedlungen würde ich pragmatisch Teilsanierungen vorziehen und die friesenbergtypische Struktur der vielen Reiheneinfamilienhäuser behutsam weiterentwickeln.
Private Einfachheit und öffentlicher Luxus
Auch die Neubaumieten können tief sein. Dafür müssen wir uns bei Ersatzneubauten auf das Notwenige beschränken. Ich bin für einen eingeschränkten Wohnflächenverbrauch, einen sehr einfachen Ausbaustandard, die Reduktion der Nasszellen, eine kompakte Bauweise sowie autofreie Siedlungen. Im Gegenzug bin ich für grosszügige und ausserordentliche Angebote, die allen offenstehen und die das bestehende Angebot in der FGZ ergänzen. Dem eingeschränkten persönlichen Konsum innerhalb der eigenen vier Wände steht der öffentliche Luxus gegenüber, für den ich mich gerne einsetze.
Partizipation mit handfesten Resultaten
Mitwirkung ist das Gebot der Stunde. Die Anliegen aus dem Mitwirkungsprozess werden für den Wettbewerb in abstrakte Forderungen übersetzt. Im besten Fall erkennen die Genossenschafterinnen und Genossenschafter am Ende ihre ursprünglichen Ideen in Form von überraschend neuen Lösungen wieder. Um eine viel unmittelbarere Mitwirkung sicherzustellen, würde ich die Umgebungsgestaltung aus dem Wettbewerb ausklammern und im Nachhinein die Umgebungsplanung mit den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern an die Hand nehmen.
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Wir wählen Thomas Bruggisser an der Generalversammlung vom 16. Juni in den Vorstand der FGZ:
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